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Herzlich Willkommen beim Musikverein 1905 Ober-Wöllstadt e.V.

OpenAir Abschlusskonzert der Bläserklasse und Piccolinos

Ausbildungsorchester des Musikvereins 1905 Ober Wöllstadt spielen für die Eltern

Zum Abschluss unserer zweijährigen Bläserklassenausbildung im Musikverein 1905 Ober-Wöllstadt spielten wir am Kulturraum in Ober-Wöllstadt ein Konzert mit unserer Dirigentin Alica Biewald. 20 Musikerinnen und Musiker der Bläser AG hatten die Musikstücke mit ihren Ausbildern eingeübt.

Ausbilder für die Flöten war Johanna Kattenborn-Klein, für die Klarinetten Alica Biewald, für die Saxophone Esther Huber, für die Trompeten und Waldhörner Detlef Breitenbach und für die Tenorhörner und Posaunen David Eberhard. Gespielt wurde „Das Lied der Eskimos“, „Old McDonald“ und „Playing together so much better“. Als zweite besondere Zugabe wünschten sich die Eltern und Zuhörer „Jingle Bells“, weil dies bei der Weihnachtsfeier 2019 das erste aufgeführte Stück des kleinen Orchesters war und man nun die Fortschritte deutlich hören konnte.

Mit viel Applaus wurden die Musikerinnen und Musiker in die Ferien entlassen. Nach den Sommerferien geht es weiter im Orchesterverband unter der Leitung von Alica Biewald immer donnerstags ab 15 Uhr im Kulturraum.

 

Nach der Bläserklasse spielte das Schülerorchester Piccolinos unter der Leitung von Alica Biewald. Sie spielten “My heart will go on”, “Pirates of the Caribean” und als Zugabe „Rolling in the Deep“.

Auch sie wurden mit viel Applaus von den Zuhörern in die Ferien verabschiedet. Nach den Ferien trifft sich das Schülerorchester immer donnerstags um 17 Uhr im Kulturraum.

Wer beim Musikverein 1905 Ober-Wöllstadt ein Instrument lernen möchte, findet viele Informationen auf der Webseite www.mv1905.de oder sendet eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Christof Westerfeld (Stellv. Vereinsvorsitzender) bedankte sich zum Abschluss bei allen Musikerinnen und Musikern, den Ausbildern und den Eltern und Zuschauern.

Autor: Leo Westerfeld (10 Jahre alt und Trompeter in beiden Orchestern)

 

 

Nach Pause 2020 jetzt Jahreshauptversammlung des Musikvereins 1905 Ober-Wöllstadt e.V.

Der Musikverein 1905 Ober-Wöllstadt e.V. hatte am 30. Juni erstmals nach zwei Jahren zur Jahreshauptversammlung in die Römerhalle in Ober-Wöllstadt eingeladen. Sitzungsleiter Bernd Eisenhut begrüßte die Mitglieder und wies gleich zu Beginn auf die besonderen Umstände der Veranstaltung hin, denn es galt, die Jahre 2019 und 2020 abzuarbeiten. Um die Versammlung so kurz wie möglich zu gestalten, wurden sämtliche Berichte und Protokolle aus den letzten beiden Jahren zuvor an die Mitglieder verschickt und lagen auch als Ausdruck vor. Auf das Vortragen und Vorlesen wurde verzichtet, um einen zügigen Sitzungsverlauf zu ermöglichen. Dennoch konnten Nachfragen zur Zufriedenheit aller beantwortet werden. Kassenprüfer Andreas Stieglitz und Gerhard Huber bestätigten eine einwandfreie Kassenführung für die Jahre 2019 und 2020. Somit konnte die Entlastung des Vorstands einstimmig beschlossen werden. Es folgten die Vorstandswahlen, die diesmal den gesamten Vorstand betrafen, je nach Gruppe für ein oder für zwei Jahre. Bernd Eisenhut und Christof Westerfeld wurden als Vereinsvorsitzender und Stellvertreter wieder ernannt. Während beide auch als geschäftsführende Vorstände für ihre Ressorts wiedergewählt wurden, traten Tobias Gora und Heinz-Hermann Roskoni nach langjährigem Engagement nicht mehr an. Ihre Arbeitsgebiete wurden neu besetzt mit Thomas Neugebauer und Bianca Stieglitz. Bernd Eisenhut teilte mit, dass beide bereits seit letztem Jahr diese Aufgaben übernommen hatten und dass er sich auf eine gedeihliche Zusammenarbeit freue. Außerdem wurde Katja Bickert als Beisitzerin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für ein weiteres Jahr wiedergewählt. Neu besetzt wurden die Jugendleiter mit Elisabeth Neugebauer und Emily Einhoff und der Beisitzer Finanzen mit Martin Peichl. Als neue Kassenprüfer wurden Gerhard Einhoff und Paul Brauburger verpflichtet.

Am Ende dankte Bernd Eisenhut allen Teilnehmern und verwies nochmals darauf, dass der Verein ungewöhnlich gut durch dieses Corona-Zeit gekommen sei. Das sei vor allem den Vereinsmitgliedern und den Eltern der Bläserklasse zu verdanken, die während der ganzen Zeit mit allen Kosten treu zur Vereinsmusik gestanden hätten. Dass die auch wieder stattfindet, beweist ein erster 15- minütiger Auftritt des Stammorchesters bei „Kultur on Tour“ am letzten Samstag in der Trinkkuranlage Bad Nauheim. Alle fünf Vorträge seien innerhalb von drei Präsensproben unter freiem Himmel erarbeitet worden. Sowohl Musiker als auch Zuhörer empfanden es als Genuss, endlich wieder diese Form der Kultur genießen zu können.

 

Musikpädagogin Lydia Schüffler zur musikalischen Früherziehung beim Musikverein 1905 Ober-Wöllstadt e.V.

Musikalische Früherziehung in Zeiten von Corona

Der Musikverein 1905 Ober-Wöllstadt e.V. bietet bereits seit geraumer Zeit Musikunterricht für die ganz Kleinen an. Schon im achten Jahr werden vier- und fünfjährigen Kinder durch Lydia Schüffler in verschiedenen Früherziehungs- und Instrumentalgruppen zur Musik hingeführt.

Die Erzieherin gesteht: „Mein Traum ist es, die Jüngsten für Musik zu begeistern und sie bis zum Instrumentalunterricht zu begleiten; im Idealfall vom Eltern-Kind-Kurs bis zum gut ausgebildeten Schüler am Instrument. Dabei versuche ich, die Musik als Schlüssel zur Entspannung zu vermitteln und nicht als lästige Pflichtübung.“

Die Pandemie allerdings unterbrach dieses Ansinnen jäh. Kontakt zu den Kindern der musikalischen Früherziehung zu halten war sehr schwierig, ist es doch online nicht zufriedenstellend machbar. Den Kindergartenkindern ließ Lydia Schüffler kleine Aufgaben zukommen, wie z.B. ein Foto davon zu zeigen, wie sie sich während der Pandemie beschäftigen, oder ein Bild zu malen von dem jeweilig letzten Thema. Die Instrumentalschüler wurden über die gesamte Zeit mit Videos, Aufgaben und Übungen versorgt. Manches konnte dabei aufgefangen werden, jedoch ersetzte es nicht den Präsenzunterricht. Teilweise durfte im letzten Herbst mit Hygienekonzept wieder unterrichtet werden. Lydia Schüffler berichtet: „Besonders in der Früherziehung war das aufwändig, weil die Abstände bei Kindergartenkindern nicht so gut einzuhalten sind. Singen war nicht mehr oder nur noch sehr eingeschränkt mit Masken und sehr großen Abständen möglich. Alle Gegenstände, wie beispielsweise Schlägel für die Xylophone, mussten ständig desinfiziert werden.“ Dieser Unterricht endeten aber schon bald im Oktober letzten Jahres.

Inzwischen kann der Einzelunterricht wieder stattfinden. Trotz aller Einschränkungen sind alle bemüht, das Beste daraus zu machen. Viel Unterstützung erhält die Musikpädagogin vom Musikverein, übernimmt er doch die gesamte Organisation und Verwaltungsarbeit. Dabei stehen Verein und Musiklehrerin im ständigen Austausch und beraten sich gegenseitig.

Die Hoffnung ruht auf den sinkenden Inzidenzen, die alsbald die Fortsetzung der Gruppenkurse ermöglicht. Lydia Schüffler: „Mir fehlen die Kinder sehr und ich hoffe, dass es baldmöglichst weitergeht. Ich bin jedenfalls vorbereitet und freue mich sehr darauf, alle wiederzusehen.“

 

Dirigentin Lisa Marie Bodem zum Neustart beim Musikverein 1905 Ober-Wöllstadt e.V.

Auf dem Weg zu einem musikalischen Aufbruch in / nach Corona

Im Rahmen des Förderprogramms Neustart Amateurmusik hat sich das Stammorchester des Musikverein 1905 Ober-Wöllstadt e.V. ein Projekt überlegt, um durchstarten zu können, sobald Proben im Rahmen der Corona-Pandemie wieder erlaubt sind.

Es ist ein trauriges Bild, das sich Woche für Woche seit November 2020 abzeichnet. Nach wie vor sind sämtliche Vereinsaktivitäten aufgrund von Corona untersagt. Proben sind – wenn wieder erlaubt – sehr wahrscheinlich nur in kleinen Gruppen möglich. Die Förderung der Musik, das gemeinsame Musizieren und der Kontakt untereinander ist ein hohes kulturelles und gemeinschaftliches Gut. Diese Aspekte auch in Corona-Zeiten zu verfolgen, ist die Prämisse des Musikvereins 1905 Ober-Wöllstadt e.V..

Wir als Musikverein müssen uns der Herausforderung dieser Zeit stellen, dass bei einer Erlaubnis der Musikproben in der Corona-Pandemie sehr wahrscheinlich nur mit einer kleinen Anzahl von Musikern geprobt werden darf. Wichtig ist die Erkenntnis, dass wir in unserem musikalischen Schaffen nicht auf die Besetzung „Großes Blasorchester“ beschränkt sind, sondern aus den verschiedenen Gruppen des Blasorchesters heraus Ensembles verschiedenster Art bilden können.

Mit unserem geplanten Zukunftsprojekt des Ensemblespiels, das unter dem Titel Musikalischer Aufbruch in eine Zeit nach Corona! geplant ist, sehen wir für das Stammorchester des Musikvereins 1905 Ober-Wöllstadt e.V. einen Weg für einen Neustart im Bereich Amateurmusik in bzw. nach Corona, da wir durch dieses Projekt erreichen können, wieder gemeinsam Musik zu machen und die sozialen Kontakte untereinander zu stärken.

Für die angedachte Ensemblearbeit soll das Orchester in kleine Instrumentalgruppen aufgeteilt werden. Uns ist es wichtig, dass jeder Musiker mitmachen kann und das verhindert werden muss, dass sich einzelne ausgeschlossen fühlen. Dementsprechend muss die Literatur ausgewählt sein, die nicht den Anspruch erheben soll, besonders schwer oder gar virtuos zu sein. Vielmehr müssen die Stücke so ausgewählt werden, dass sie den Musiker auf dem jeweiligen musikalischen Level abholen und in gewissen Gesichtspunkten wie z.B. Artikulation, Gehörschulung oder Intonation weiterentwickeln.

Musikalische Vielfalt lautet das Motto, das sich durch die programmierten Werke zieht, die wir für unsere Ensemblearbeit vorsehen. So sollen sich neben gemischten und reinen Holzbläser-, Blechbläser- und Schlagzeugformationen Arrangements von Filmmusiken aus z.B. Shrek oder Star Wars, bekannte Märsche und Lieder wie der March of the Belgian Paratroopers (Pierre Leemans), Halleluja von Leonard Cohen sowie Africa von Toto, aber auch Musik aus der Epoche des Barocks (Alla Hornpipe aus der Wassermusik von Georg Friedrich Händel) und originale Ensemblemusik von Otto M. Schwarz (Through the times) wiederfinden. Auch ein ruhiger Choral fehlt in dieser großen Spannbreite des geplanten Programms unserer Ensemblemusik nicht: Thomas Doss arrangierte sein für sinfonisches Blasorchester komponiertes Werk St. Florian Choral für ein Holzbläserensemble plus Schlagzeug, das eine Gruppe unseres Orchesters spielen wird.

Das Ensemblespiel ist ein Schlüssel für den Neustart im Bereich Amateurmusik, weil er viele gute Potenziale für die Qualität der Amateurmusikszene, den Musikverein 1905 Ober-Wöllstadt e.V. und seiner Musiker birgt. Durch das Spielen in kleinen Gruppen verbessern sich Intonation, Artikulationen, die Auffassung von Dynamik, die Gehörschulung sowie das eigene Selbstvertrauen und der eigene Bezug zu sich und seinem Instrument. Der Musiker fühlt sich noch mehr als in der großen Familie des Orchesters als unverzichtbarer Teil des Ganzen, in das er sich zum Erfolg seiner Gruppe einbringen muss. Das positive Erleben der Ensemblearbeit stärkt das Selbstvertrauen und die Selbstsicherheit des Musikers in sich und sein Instrument und den Zusammenhalt in der Gemeinschaft. Der Begriff Spielfreude erfährt hierdurch noch einmal eine ganz neue Qualität. Diese verbesserten und trainierten Aspekte aus der Ensemblezeit bringt der Musiker irgendwann wieder in das große Orchester zurück, wo die Ensemblearbeit dann seine Früchte tragen wird.

Auch der Bezug bzw. die Beziehung zu unserem Publikum und die Eingliederung des Musikvereins im Dorfleben ist für uns sehr wichtig und beschäftigt uns. Die geprobten Ensemblestücke aus unserem Neustart-Projekt sollen im Sommer 2021 in kleinen Open Air Konzerten der einzelnen Gruppen dargeboten werden. Im Spätherbst des Jahres ist ein Abschlusskonzert in der Römerhalle mit allen Gruppen geplant. Natürlich alles unter strenger Beachtung und Einhaltung der Hygienevorschriften und wenn es die Pandemie und Situation zulässt.

So schlimm Corona für den Bereich der Amateurmusik ist, birgt aber auch diese Zeit die Chance, die Musiker und das Orchester auf eine höhere Stufe von Musikalität zu heben und das Vertrauen in sich und in andere zu stärken. Dies und die Wiederbelebung des musikalischen Schaffens und der sozialen Beziehungen wollen wir durch unser geplantes Zukunftsprojekt des Ensemblespiels erreichen, um in eine gute Zukunft in und nach Corona starten zu können.

 

Vom Musiker zum Motivationscoach – Dirigieren in Corona-Zeiten

Alica Biewald berichtet von ihrer Arbeit beim Musikverein 1905 Ober Wöllstadt e.V.

Meine Arbeit als Dirigentin der drei Jugendorchester des Musikvereins ist seit Corona deutlich vielfältiger geworden. Vor Corona war ich Musikerin und Pädagogin, jetzt bin ich IT-Spezialistin, Referentin, Seelsorgerin, Tontechnikerin, Motivationscoach und vieles mehr.

Normalerweise treffen wir uns einmal in der Woche zur Orchesterprobe in den verschiedenen Gruppen. Die Bläserklasse wird von Zweit- und Drittklässler der örtlichen Grundschule besucht, das Miniorchester „Piccolinos“ besteht aus Musikern, die seit ca. ein bis zwei Jahren Ihr Instrument spielen. Das Jugendorchester „Sound Factory“ ist als Vorbereitung auf das Stammorchester des Musikvereins für Musiker, die schon viel Erfahrung auf ihrem Instrument gesammelt haben. Für die Orchesterproben bereite ich jede Woche einen Ablauf vor. Das kann man mit dem Sportunterricht in der Schule vergleichen. Wie vor dem Sport die Muskeln aufgewärmt werden müssen, wärmen wir unsere Instrumente ein wenig auf, indem wir gemeinsam Tonleitern, eine Rhythmusübung oder ein leichtes Stück spielen. Nach dem Aufwärmen geht es los mit der Übungsphase. Wir erlernen quasi mit jedem neuen Stück, sei es ein Popsong aus den Charts oder eine Komposition extra für Jugendblasorchester, eine neue Sportart, die geübt werden will. Als Dirigentin muss ich der Truppe zum einen die richtige Technik beibringen und zum anderen den Takt angeben, damit wir alle gemeinsam ins Ziel kommen. Darum ist Teamgeist gefragt.

Seit Corona ist das Zusammenspiel im Orchester leider vorerst nicht möglich. Trotzdem versuche ich die Kinder und Jugendlichen immer wieder aufs Neue für die Musik zu begeistern. Dafür haben wir virtuell „Wer wird Musik-Millionär“ gespielt und uns über Zoom zur virtuellen Probe getroffen. Hin und wieder gibt es Aufgaben zum Üben aus der Auftrittsmappe und auch ein Videoprojekt steht momentan in den Startlöchern. Die Kinder können mich auch regelmäßig über die gängigen Plattformen erreichen, sei es um mir etwas vorzuspielen, Fragen zu stellen oder einfach nur ihr Leid zu klagen, denn nervige Geschwister, Homeschooling und das Fernbleiben der sonst so alltäglichen sozialen Kontakte mit Gleichaltrigen ist nicht für Jede:n so einfach. Musik ist immer eine gute Alternative zum eintönigen Alltag vor dem PC und bringt andere Gedanken.

Auch wenn ich jetzt seit einiger Zeit nicht die Möglichkeit habe mit den Kindern von Angesicht zu Angesicht zu proben, das Orchester zu dirigieren und mir das sehr fehlt, übe ich regelmäßig. Das fängt beim Kennenlernen einer neuen Partitur an, geht über das Spielen einzelner Stimmen am Klavier bis hin zum Üben der Dirigiertechnik vor dem Spiegel. Denn auch ich möchte für die erste Probe gut vorbereitet sein. Ich freue mich unendlich darauf.

 
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